Musiktherapeutin Martina Zahn über ihre Arbeit im Hospiz

Besonders die künstlerischen Therapien helfen Sterben, Tod und Trauer zu verarbeiten, indem man seinen Gefühlen einen Ausdruck verschaffen kann. Seit der Eröffnung des Paul Gerhardt Diakonie Hospizes wird die Musiktherapie einmal pro Woche für zwei Stunden angeboten.

Martina Zahn kommt zu den Hospizgästen, singt mit ihnen oder setzt als Form der Therapie die sogenannte Veeh-Harfe ein. Diese ermöglicht auch musikalisch ungeübten Patienten, alte oder neue Lieder spielen zu können und so an alte Zeiten erinnert zu werden oder dem jeweiligen Gefühl einen Ton zu verleihen.

Ab und zu treffen sich die Hospizgäste, die ihr Zimmer verlassen können, und deren Angehörige im Gemeinschaftszimmer zum gemeinsamen Musizieren am Flügel.