Patientin Martina Kopera über ihr Leben mit einer lebenseinschränkenden Erkrankung und ihren Umgang mit dem Sterben

Martina Kopera leidet an der sehr seltenen chronisch fortschreitenden Erkrankung LAM (Lymphangioleiomyomatose). Diese setzt ihre Lunge Schritt für Schritt außer Funktion und schränkt ihre Lebensbewegungen immer mehr ein. Selbst kleinste Alltagsverrichtungen können mittlerweile akute Luftnot verursachen. Seit mehreren Jahren wird sie in der Evangelischen Lungenklinik Berlin durch ein interdisziplinäres Team medizinisch, pflegerisch und psychosozial betreut.

Einzig und allein eine Lungentransplantation könnte Abhilfe schaffen. Hoffnungsvoll und auch immer wieder ängstlich wartet Martina Kopera seit zwei Jahren auf den erlösenden Anruf aus dem Transplantationszentrum. Im Interview berichtet sie, wie sie und ihre Familie mit der Krankheit umgehen und welche Fragen sie bewegen.